Kinderarmut und Pflegenotstand

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Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon Bärlauch » Mi 3. Aug 2011, 13:26

Bärlauch
 

Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon Commander » Mi 3. Aug 2011, 18:47

Arme hochkrempeln........
Genau genommen
leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart
die meisten bereiten sich vor,
demnächst zu leben.
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Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon shanti » Mi 3. Aug 2011, 22:20

Hmm...Das Ansehen der Familie ist in der Türkei weitaus größer, als z.B. in Deutschland. Soweit ich weiß, finanzieren die Kinder, die Eltern im Alter. Zumindest teilweise.
Heute wurde doch hier ein Gesetz erlassen, dass Alleinerziehende gezwungen sind, einen Vollzeitjob
anzunehmen, sobald das Kind 3 Jahre alt ist. Wie soll denn das gehen ??
Gut, bei mir ging das seinerzeit, weil meine Eltern, in dieser Zeit, mein Kind betreuten.
Aber diese Möglichkeit hat doch längst nicht jeder, auch wenn beide Elternteile arbeiten müssen....
(Nur ein Beispiel.)

Der Beruf des Altenpflegers ist harte Knochenarbeit, die Bezahlung und das Ansehen...einfach lächerlich.
Da darf man sich nicht wundern, dass in diesem Bereich Fachkräfte fehlen....
shanti
 

Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon schwarzmick » Mi 3. Aug 2011, 22:41

shanti hat geschrieben:Hmm...Das Ansehen der Familie ist in der Türkei weitaus größer, als z.B. in Deutschland.

Das stimmt nur bedingt. Es ist einfach so, dass durch gesellschaftliche Entwicklungen die "Grossfamilie", also mehrere Generationen unter einem Dach, in Deutschland einfach nicht mehr so einzurichten sind, wie noch vor 120 Jahren.

shanti hat geschrieben:Soweit ich weiß, finanzieren die Kinder, die Eltern im Alter. Zumindest teilweise.

Das Gegenteil ist richtig: "Altersvorsorge" sieht dort kulturell so aus, dass die Eltern ihr gesamtes Vermögen nicht horten (deutsch), sondern verteilen. - Das ganze ohne Anspruch auf (materielle) Rückleistung, gefordert wird lediglich die "Hochachtung".

Im Ergebnis ergibt sich aber daraus genau das, was Du beschreibst.

shanti hat geschrieben:Heute wurde doch hier ein Gesetz erlassen, dass Alleinerziehende gezwungen sind, einen Vollzeitjob
anzunehmen, sobald das Kind 3 Jahre alt ist. Wie soll denn das gehen ??
Gut, bei mir ging das seinerzeit, weil meine Eltern, in dieser Zeit, mein Kind betreuten.
Aber diese Möglichkeit hat doch längst nicht jeder, auch wenn beide Elternteile arbeiten müssen....
(Nur ein Beispiel.)

Naja, das Urteil muss man auch zuende lesen und im Zusammenhang begreifen: Das Urteil bezieht sich auf Unterhaltszahlungen. Das Urteil sagt also: Ein geschiedener alleinerziehender Elternteil darf nicht eigene Passivität vollständig auf den unterhaltspflichtigen Part abwälzen.

shanti hat geschrieben:Der Beruf des Altenpflegers ist harte Knochenarbeit, die Bezahlung und das Ansehen...einfach lächerlich.
Da darf man sich nicht wundern, dass in diesem Bereich Fachkräfte fehlen....

Heute noch im Fachkreis diskutiert: Durch den Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr ihren besten Kanal der Nachwuchswerbung verloren; durch den Wegfall des "Ersatzdienstes" hat die Krankenpflege einen ihrer besten Kanäle verloren.

- Bis auf wenige Ausnahmen haben sämtliche männliche Krankenpfleger über den Zivildienst in ihren Beruf gefunden.

Gruß, Mick.
P. S.: "Tante Tschahakaahaa...?"
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Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon shanti » Do 4. Aug 2011, 00:14

Okay....
Türkische Mitarbeiter meines Mannes, haben monatlich viel Geld an ihre Eltern, in der Türkei überwiesen.
Jedenfalls wurde das damals, als nach Sozialplan Stellen gestrichen wurden, so angegeben.

Vielleicht auch nur ein Trick....

Über das neue Gesetz, habe ich nur einen Radiobeitrag gehört. ( Asche über mein Haupt.)
Dennoch interessiert mich nicht, wer für wen Kohle abdrücken soll, sondern in erster Linie, das Wohl der betroffenen Kinder und wie damit umgegangen wird......

Gruß shanti
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Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon shanti » Do 4. Aug 2011, 12:18

Autsch...:-o
Mein Beitrag wurde so zerpflückt.

Naja, ich bin ja Leid gewohnt :-).
shanti
 

Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon schwarzmick » Do 4. Aug 2011, 13:22

shanti hat geschrieben:Autsch...
Mein Beitrag wurde so zerpflückt.

Naja, ich bin ja Leid gewohnt.

Oh, ich wollte Dir nicht wehtun, Entschuldigung.

Eigentlich wollte ich Dir nur bestätigen, dass Deine Beiträge auch sorgfältig gelesen werden...

Naja, ich werde versuchen, mich zurückzuhalten.

Gruß, Mick.
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Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon shanti » Do 4. Aug 2011, 13:32

Passt schon ;) :)

Zwar schon älter, aber etwas zum Nachdenken... ;)

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 01,00.html

Außerdem haben viele Menschen Angst, dass sie durch Kinder ihren Job verlieren und von Hartz 4 leben müssen....
Auf Hilfe der Familie, Nachbarn, Freunde, usw. zählt niemand.
Und das ist, z. B. in der Türkei, anders ;-).

"Deutschland schafft sich ab".
shanti
 

Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon Daniela75 » Mo 8. Aug 2011, 12:14

shanti hat geschrieben:Der Beruf des Altenpflegers ist harte Knochenarbeit, die Bezahlung und das Ansehen...einfach lächerlich.
Da darf man sich nicht wundern, dass in diesem Bereich Fachkräfte fehlen....


Ganz genau so ist es. Auch in der Krankenpflege.
Daniela75
 

Re: Kinderarmut und Pflegenotstand

Ungelesener Beitragvon lima » So 4. Sep 2011, 15:11

Naja, also in der Krankenpflege verdient man meiner Meinung nach durchschnittlich. Es gibt zwar durchaus besser bezahlte Jobs, aber auch viel schlechtere. Davon läßt sich leben und noch kleinere Wünsche erfüllen. Das Problem entsteht, wenn man die Tätigkeit als solches mit dem Gehalt vergleicht. Die zuübernehmende Verantwortung ist hoch, Schichtdienst (Oft 3 Schichten), Wochenende, Feiertage, einzelne sehr eklige Tätigkeiten, psychisch belastende Situationen. Aus dieser Blickrichtung ist das Gehalt zu niedrig.

LG Lima

PS: Ich will trotzdem keinen anderen Job ;-)
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