Die Werbeagentur Butter startet in der Hauptstadt die zweite Welle der Kampagnenserie "Berlin verstehen" für Klaus Wowereit und die Berliner SPD. Sie inszeniert den Regierenden Bürgermeister, der sein zehnjähriges Dienstjubiläum feiert, für die Wahl am 18. September ganz nah an seinem Wahlvolk.
Hierüber berichtet der Info-Dienst "Werbung & Verkaufen"
http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen ... agnenwelle
Erstaunlich ist nur, dass die Agentur Butter sich gleichzeitig weigert, die SPD bei den anstehenden Bundestagswahlen in 2013 zu unterstützen. Wie in der Presse im Mai dieses Jahres berichtet wurde, lehnen die Butter-Werber entsprechende Aufträge für die SPD-Wahlkampagne in zwei Jahren ab:
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ne-ab.html
Wie die Welt-Online berichtete, haben sich Butter und noch eine andere Agentur entschieden, nicht am Pitch von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles teilzunehmen, jenem Ausscheidungsrennen, deren Sieger die Werbung für 2013 macht.
Verantwortlich für diese Weigerung können demnach Konflikte innerhalb des Kundenstamms sein. „Nicht alle Unternehmen sind glücklich, wenn die Agentur zugleich für eine politische Partei wirbt“, erklärt die Hamburger KNSK hierzu.
Das die Butter GmbH die SPD nur mit spitzen Fingen anfässt, ist aber erstaunlicherweise für die Berliner SPD kein Hinderungsgrund, über Butter zu werben. Oder aber in Berlin hat man die politische Gesamtlage wieder einmal nicht mitbekommen.
Anlage
Link zu Kunden-/ und Projektliste der Buttter GmbH:
http://www.butter.de/kampagnen.html

