Das aktuelle Foto ist von Forenmitglied Johnn Tailerr, Nickname JT Photos

JT Photos website findet man hier:
Zum Bild schreibt Johnn folgendes:
"Dieses Bild stammt aus meiner Reportage Reihe "Am Rande" Ich habe mir hier zum Ziel gemacht die Menschen am Rande unsere Gesellschaft, am Rande der Stadt, am Rande der Straße... ästhetisch in den Mittelpunkt zu rücken, um so auf dinge aufmerksam zu machen die man sonnst gerne übersieht oder besser übersehen will.
Am Rande des bunten, fröhlichen, Treibens einer beschaulichen Kleinstadt entdecke ich diese Frau.
Passender könnte der Ort an dem sie Sitz nicht sein. Neben ihr an der Wand prangt das Symbol für Anarchie. Politische Definition:
„Gesellschaft ohne Herrscher oder herrschenden Klassen“. Wie passend… Letztlich ist es die „herrschenden Klassen“ die Schicksale wie dieses zulässt, ignoriert oder böse Zungen würden sagen beabsichtigt. Wie kann es sein das Menschen in derartige Situationen geraten(werden)? Wie kann es sein das so wertvolle Sätze wie „Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ die von diversen Politikern und anderen Quacksalbern so vollmundig verkündet werden und selbst im Grundgesetzt ein entscheidende Rolle spielen, angesichts der Realität auf unseren Straßen zu nicht mehr als Propaganda, nicht mehr als leeren Worten verkommen?
Na „Die da oben“ brauchen schließlich ein „schlechtes Beispiel“, „einen Feind“ auf den man zeigen kann, den man benutzen kann um den Rest der Bevölkerung mit Phrasen wie „Wenn wir nicht handeln…“ gefügig zu machen.
Und als ob das nicht schon genug währe hält die Frau eine Becher einer Firma in der Hand der sehr wahrscheinlich aus einer bekannten Fastfoodkette stammt, die beide für alles andere als Menschenrechte stehen. Viel mehr stehen sie für Globalität, für Superkonzerne, für Kapitalismus in Reinform, für schlechte Arbeitsbedingungen, für das recht des Stärkeren, für das Ausbeuten von sozial schwächeren. Im Prinzip stehen die Firmen stellvertretend für die schuld der „ herrschenden Klassen“ an Schicksalen wie das dieser Frau. Irgend wie Ironisch…"