Mario Sixtus an Christoph Keese zum Bilderklau

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Mario Sixtus an Christoph Keese zum Bilderklau

Ungelesener Beitragvon krude » Do 14. Jul 2011, 23:02

Lesenswerter offener Brief über "Bilderklau" von Mario Sixtus an Christoph Keese:

"Lieber Christoph Keese,

wir beide sind ja selten einer Meinung. Zum Beispiel halte ich im Gegensatz zu Ihnen sehr wenig von der Idee eines Leistungsschutzgeldes, also einer Zwangsabgabe auf Internet-Nutzung, mit der die Verlage das wirtschaftliche Versagen ihrer presseähnlichen Angebote im Internet kompensieren möchten, eine Art bedingungsloses Grundeinkommen für Verleger, also...."

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Re: Mario Sixtus an Christoph Keese zum Bilderklau

Ungelesener Beitragvon krude » Fr 15. Jul 2011, 12:26

Dazu Meedia heute:

Freitag 15. Juli 2011 11:15
Keese und Sixtus streiten um die Zeche

Jetzt wird abgerechnet: Mit viel Lust an der Provokation ging Springers Außenminister Christoph Keese am gestrigen Donnerstag Markus "Videopunk" Hündgen an. Dabei zeigte er ein Bild des Journalisten, das von Mario Sixtus fotografiert worden war, ohne den elektrischen Reporter als Urheber zu nennen. Der fackelte nicht lange und stellte Keese 1.070 Euro in Rechnung. Keese kontert: "Sie sind Mario Sixtus, nicht Mario Testino". Deshalb hält der Springer-Manager 50 Euro auch für einen "fairen Preis".

Der Urheberrechts-Zoff zwischen Keese, Hündgen und Sixtus hat das Zeug zu einer Mini-Serie mit mehreren Fortsetzungen. Denn der Disput erhält seine Fallhöhe durch den Umstand, dass Keese als Chef-Lobbyist im Auftrag von Springer für die Durchsetzung eines Leistungsschutzrechtes für Verlage kämpft. Ihm geht es um den Schutz des geistigen Eigentums der Medienhäuser, vor allem im Internet.

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Re: Mario Sixtus an Christoph Keese zum Bilderklau

Ungelesener Beitragvon krude » Mo 18. Jul 2011, 09:55

Piratensender-Debatte geht weiter: Keese spendet 1000 Euro

Bild ist vieler Blogger liebster Feind. Da es das Blatt und seine Website manchmal mit Rechten nicht so genau zu nehmen scheinen, bietet der Axel Springer Verlag ein gutes Ziel. Nun geht die aktuelle Piratensender-Debatte in die nächste Runde. Nach dem Hündgen-Vorwurf, Bild.de sei ein Piratensender, tritt nun Mario Sixtus in den Ring und wirft dem Springer-Konzerngeschäftsführer Christoph Keese vor, er habe in seiner Erwiderung ein Foto widerrechtlich verwendet.

Der Journalist Mario Sixtus klärt Keese in seinem Blog auf, das von ihm aufgenommene Hündgen-Foto dürfe nur bei Nennung des Urhebers für nicht-kommerzielle Zwecke veröffentlicht werden. "Ich bin ganz offen mit Ihnen, mein lieber Christoph Keese", schreibt Sixtus, "bisweilen lasse ich schon mal Fünfe gerade sein, wenn ein Blogger meine Fotos illegal verwendet. In Ihrem Fall ist es mir jedoch leider unmöglich, in den Langmut-Modus zu wechseln." Nachfolgend erklärt Sixuts ausführlich, warum (Lizenzforderungen des Verlags an Internet-Publizisten, Übernahme des komplette Artikels von Markus Hündgen, inkonsequenter Umgang mit Urheberrechten) - und stellt dann 1070 Euro für die Fotonutzung in Rechnung.

Der ganze Bericht bei
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