"Kein Verstoß gegen die guten Sitten": Das F-Wort ist jetzt eine Marke
veröffentlicht am 13.09.2011 um 14:44 Uhr · Unternehmen · Artikel
Schlechter Geschmack ist kein Hindernis für das Markenregister. Das Bundespatentgericht hat die Marke "Ficken" genehmigt - mit einer aufschlußreichen Begründung.
Der Schnapshersteller EFAG Trade Mark Company darf sich das F-Wort beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen, entschieden die Richter und beendeten damit einen pikanten Rechtsstreit zwischen Behörde und Unternehmen. EFAG mit Sitz im oberschwäbischen Altheim vermarktet die 15-Prozent-Spirituose als "geheimnisvollen Partyschnaps" über den Getränkehandel und im Web. Die Ficken-Produzenten sind auch auf Facebook und YouTube unterwegs. Mit respektablem Erfolg: Ihr Musik-Video mit "Graf Ficken" am Mikro ist über 200.000 Mal aufgerufen worden und auf Facebook haben die Schwaben mehr Freunde als Angela Merkel.
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