Animation des Thyssen Hochhauses zum ESCAnimation:Stadt Düsseldorf/CADMAN25. Februar 2011
Der größte Fernseher der Welt
Mega TV aus Düsseldorf startet
zum Eurovision Song Contest
Architekturikone Thyssenhochhaus verwandelt sich in einen
gigantischen Fernseher
Es ist groß, es ist einzigartig, es kommt pünktlich zum Eurovision Song
Contest: der größte Fernseher der Welt auf der Fassade des Thyssenhochhauses
mitten in der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Austragungsort
des Eurovision Song Contest 2011. "Wir können auf 6.300 Quadratmetern
Fläche am Thyssenhochhaus das größte Fernsehen der Welt
inszenieren – ein wirkliches Mega TV", so Marc Kömmerling. Die Idee
hatte der Düsseldorfer Unternehmer in der ESC-Ideenbörse der Stadt
eingereicht. Oberbürgermeister Dirk Elbers ist begeistert von dem kreativen
Konzept: "Mit dem Mega TV können wir die Menschen hier in der
Stadt und in ganz Europa vor den Fernsehern begeistern. Der Eurovision
Song Contest bringt das Potenzial unserer Stadt und unserer Bürger mit
einer Wucht in die Öffentlichkeit, die ich mir zwar erhofft habe, aber so
auch nicht erwartet habe."
Geplant ist ein Projektionszeitraum vom 4. bis 14. Mai. In diesem Zeitraum,
wenn viele zehntausend Fans, Gäste, Messebesucher und internationale
Journalisten in der Stadt sind. "Damit können wir die besten Bilder
aus Düsseldorf in die Welt schicken. Eine größere Publicity-Idee für
unsere Stadt kann es gar nicht geben", erklärt Marc Kömmerling. Die der
Stadt zugewandte Hochhausfassade ist weithin sichtbar und könnte
sogar von Oberkassel, von den Rhein-Brücken, von der Innenstadt, vom
Hofgarten, von Wohnhäusern – von vielen städtischen Punkten ausgesehen
und bestaunt werden.
Spots an: Erster Lichttest im Hofgarten erfolgreich
Das TV-Konzept sieht vor, eine Fassadenprojektion mit einer Lichtinstallation
zu verbinden sowie eine Multimediashow mit 3D-Effekten. LiveÜbertragungen,
eine eigene Radiofrequenz und eine Sound-App für
Smartphones gehören mit zur Planung. "Die Technik ist hochkomplex,
aber ein erster Lichttest vor Ort hat gezeigt, dass wir mit rund 30 Maxibeamern
die Lichtintensität erschaffen, mit der wir Fernsehqualität erzeugen
können. Dank der technischen Möglichkeiten ist für Hochspannung
gesorgt: Feuerwerke auf der Hausfassade, Effekte, die extrem emotionalisierend
sind – fast alles ist machbar mit dieser Bildmaschine", erklärt
Thomas Tennagels, der die technische Realisation des Projektes
übernommen hat. Als Kurator steht Andre Verleger zur Verfügung, der
Düsseldorfer hat bereits die Olympischen Spiele 2008 kreativ beraten.
(fri)