SUPERillu: Robert Schneider wird Chefredakteur

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SUPERillu: Robert Schneider wird Chefredakteur

Ungelesener Beitragvon krude » Fr 10. Dez 2010, 12:12

SUPERillu: Jochen Wolff übergibt Chefredaktion an Robert Schneider

Nach 20 Jahren als SUPERillu-Chef wird er Herausgeber - Heinz Scheiner übernimmt die alleinige Geschäftsführung

Generationswechsel bei einem der erfolgreichsten aktuellen Magazine in Deutschland: Jochen Wolff (61), seit 20 Jahren verantwortlich für die Erfolgsgeschichte von SUPERillu, gibt aus Gründen der privaten Lebensplanung seine Position als Chefredakteur und Geschäftsführer der Verlagsgruppe Berlin ab. Nachfolger von Wolff in der journalistischen Führung des mit großem Abstand reichweitenstärksten Print-Titels in Ostdeutschland (22,8 Prozent Reichweite MA, Quelle: 2010/II) wird Robert Schneider (34), derzeit stellvertretender Chefredakteur von "Bild am Sonntag". Der gebürtige Leipziger lernte sein journalistisches Handwerk bei Axel Springer und war lange Jahre bei "Bild" und "B.Z." in verantwortlicher redaktioneller Position. Er tritt seine neue Aufgabe in einem Jahr, am 1. Dezember 2011, an.

Nachfolger von Wolff als Geschäftsführer der Verlagsgruppe Berlin wird Heinz Scheiner (55), bislang Geschäftsführer für Marketing und Advertising. Heinz Scheiner ist seit 15 Jahren bei SUPERillu und war zuvor seit 1979 in verschiedenen Funktionen für Hubert Burda Media tätig. SUPERillu feierte im August dieses Jahres 20. Geburtstag. Für seine journalistischen Verdienste um die innere Einheit der Deutschen wurde Jochen Wolff im Frühjahr von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Auf Wunsch des Verlages wird Jochen Wolff der SUPERillu als Herausgeber verbunden bleiben und gleichzeitig repräsentative Aufgaben für den Konzern in Berlin wahrnehmen.

Verleger Dr. Hubert Burda: "Wir verlieren in Jochen Wolff einen außergewöhnlichen Chefredakteur. Dank seiner journalistischen Souveränität und seiner Zuverlässigkeit ist es ihm gelungen, das Vertrauen der Menschen in Ostdeutschland zu gewinnen. Er hat einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der deutschen Integration geleistet und den Menschen aus der ehemaligen DDR geholfen, sich im vereinten Deutschland zurecht zu finden. Als Journalist und Staatsbürger hat er dabei stets die Gemeinsamkeiten betont und der Versuchung widerstanden, aus Trennendem journalistisches Kapital zu schlagen. Jochen Wolff hat für diesen Verlag und für die deutsche Einheit Großartiges geleistet, dafür bin ich ihm zutiefst dankbar."

Verlagsvorstand Philipp Welte: "Jochen Wolff ist eine der Ikonen des deutschen Print-Journalismus, deshalb freue ich mich, dass er unserem Konzern als Herausgeber erhalten bleibt. Gemeinsam haben wir in Robert Schneider einen exzellenten Nachfolger gefunden. Ich bin überzeugt, dass SUPERillu unter neuer Führung auch in Zukunft eine wichtige Rolle auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt spielen wird."

Jochen Wolff: "Nach 20 erfolgreichen und ereignisreichen Jahren als Chefredakteur habe ich mich entschlossen, die Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Ich bin Hubert Burda sehr dankbar, dass er mir 1990 die Chance und das Vertrauen gegeben hat, diese Zeitschrift an der Nahtstelle der deutschen Einheit zu entwickeln und zu leiten. Ich danke auch einer begeisterungsfähigen Redaktion, die SUPERillu in einem sensiblen Markt zu einem der erfolgreichsten Magazine der letzten 20 Jahre gemacht hat."


Hintergrundinformation :

SUPERillu ist der in Ostdeutschland meistgelesene Print-Titel (Reichweite dort: 22,8 Prozent, MA 2010/II). 1990 gegründet, versteht sich SUPERillu als Botschafter für die innere Einheit zwischen Ost- und Westdeutschland und Forum für die Menschen in den jungen Bundesländern. Zur Markenfamilie der SUPERillu gehört neben der donnerstags erscheinenden Zeitschrift (verkaufte Auflage: 420.170, IVW 3/2010) und den zahlreichen Sonderheften auch die Website SUPERillu.de (130.000 Unique User, AGOF 2010-II) und Deutschlands größter Publikumspreis, die GOLDENE HENNE.
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Stephan

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Stephan Krudewig
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