B.Z.-Kulturpreis für Marcel Reich-Ranicki ...

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B.Z.-Kulturpreis für Marcel Reich-Ranicki ...

Ungelesener Beitragvon krude » Do 26. Jan 2012, 13:17

B.Z.-Kulturpreis für Marcel Reich-Ranicki, Marina Abramovic, Senta Berger, Berghain, Wladimir Kaminer, Kammerakademie Potsdam, Frank Zander und Roland Kaiser

Preisträger in acht Kategorien / Feierliche Preisverleihung am Donnerstag, 26. Januar 2012, im Berliner Axel-Springer-Haus

Der große Preis für große Künstler: Am Donnerstagabend, 26. Januar 2012, verleiht Berlins größte Zeitung den begehrten B.Z.-Kulturpreis im Berliner Axel-Springer-Haus. Geehrt werden acht Persönlichkeiten und Institutionen, die mit ihren Leistungen die vielseitige Berliner Kulturszene im vergangenen Jahr geprägt haben. Dies sind die Preisträger:

Marcel Reich-Ranicki

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki erhält den B.Z.-Kulturpreis für sein Lebenswerk. Die Laudatio hält Autor und Journalist Hellmuth Karasek, seit vielen Jahrzehnten beruflicher Wegbegleiter und enger Freund des Preisträgers.

Marina Abramovic

Der B.Z.-Bär für „Bildende Kunst“ geht an die Performance-Künstlerin Marina Abramovic. Mit ihren international beachteten Darbietungen, die sich mit körperlichen und geistigen Grenzerfahrungen befassen, sowie als Gastprofessorin an der Hochschule der Künste in Berlin hat sie auch die Kunstszene der Hauptstadt inspiriert und bereichert.

Senta Berger

Die Schauspielerin und Besitzerin des Berliner Kiez-Kinos „Toni“ engagiert sich bereits seit Jahren für den Deutschen Film. Für diesen besonderen Einsatz erhält Senta Berger den B.Z.-Kulturpreis in der Kategorie „Film“. Im Kino ist sie derzeit in den Filmen „Zettl“ von Harald Dietl und „Ruhm“ nach Daniel Kehlmann zu sehen.

„Berghain“

Ein weiterer B.Z.-Bär geht an den Berliner Club „Berghain“, in dem zugleich Clubkultur als auch kulturelle Veranstaltungen gefeiert werden. Auf der Bühne standen beispielsweise der Pianist Lang Lang, das Staatsballett Berlin und namhafte DJs der Techno- und Houseszene.

Wladimir Kaminer

In der Kategorie „Literatur“ erhält der Schriftsteller Wladimir Kaminer den Preis für seine Satiren, mit denen er auch die Mentalität des wiedervereinten Berlins beschreibt.

Kammerakademie Potsdam

40.000 Berliner ließen sich im Sommer 2011 von der Kammerakademie Potsdam am Wannsee verzaubern. Das Musiker-Ensemble gibt bei Berlins neuem Opernfestival den Ton an und erhält dafür die Auszeichnung in der Kategorie „Klassik“.

Frank Zander

Der Entertainer gilt als eines der großen Herzen Berlins. Seit 17 Jahren speist er vor Weihnachten Obdachlose und Bedürftige in der Hauptstadt. Für dieses Engagement der Nächstenliebe erhält er den B.Z.-Kulturpreis in der Kategorie „Benefiz“.

Roland Kaiser

Mit mehr als 90 Millionen verkauften Alben zählt Roland Kaiser zu den erfolgreichsten deutschen Schlagermusikern. Nach einer schweren Erkrankung feierte der gebürtige Berliner in diesem Jahr sein Comeback. Für seinen musikalischen Erfolg erhält er den B.Z.-Kulturpreis.

Zusätzlich entscheiden die Leser der B.Z. über den Publikumspreis. Es stehen drei Bühnen zur Auswahl, die das Volkstheater wiederbelebt und neu erfunden haben: Das Theater „Heimathafen“ in Neukölln, das „Ballhaus Naunynstraße“ in Kreuzberg und das „Prime Time Theater“ in Wedding. Per Online-Voting auf http://www.bz-berlin.de/kultur/kulturpreis-voting/ oder per SMS können die Leser über den Preisträger abstimmen. Das Gewinner-Theater wird bei der Gala verkündet.

Über den B.Z.-Kulturpreis

Seit 1992 vergibt Berlins größte Zeitung jährlich den B.Z.-Kulturpreis. Ausgezeichnet werden deutsche und internationale Persönlichkeiten, die mit ihren herausragenden Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in der Hauptstadt beigetragen haben. Preisträger der vergangenen Jahre sind u. a. Georg Baselitz, The Boss Hoss, Christo und Jeanne-Claude, Paul van Dyk, Sir Norman Foster, Nina Hagen, Udo Jürgens, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Jonathan Meese, Max Raabe und Nora Tschirner.

Durch den Abend führt Schauspielerin und Sängerin Meret Becker. Die Regisseure der Preisverleihung sind Jürgen Nass und Roland Welke vom Friedrichstadtpalast. Die Gesamtleitung verantworten B.Z.-Kulturchef Hans-Werner Marquardt und Klaus Mette-Endter als ausführender Produzent, das Orchester wird von Johannes Roloff dirigiert.
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Re: B.Z.-Kulturpreis für Marcel Reich-Ranicki ...

Ungelesener Beitragvon krude » Fr 27. Jan 2012, 16:00

Bronze-Bären für kreative Köpfe: Berlin feiert den B.Z.-Kulturpreis

Preisträger in acht Kategorien ausgezeichnet / Publikumspreis für das Berliner Theater„Prime Time Theater“ / Mehr als 600 Gäste aus Medien, Kunst, Politik und Wirtschaft

Berlins Kunst- und Kulturszene feierte am Donnerstagabend, 26. Januar 2012, den B.Z.-Kulturpreis. In der Ullstein-Halle des Berliner Axel-Springer-Hauses verfolgten mehr als 600 Gäste die Preisverleihung, bei der die begehrten B.Z.-Bären für herausragende künstlerische Leistungen vergeben wurden.

„Aus der ganzen Welt strömen Menschen nach Berlin, um ihre Visionen zu verwirklichen und ihre Träume zu leben. Mit dem B.Z.-Kulturpreis feiern wir das kulturelle Schaffen in der Hauptstadt und ehren einzigartige kreative Köpfe, die uns beeindrucken und inspirieren“, so Peter Huth, Chefredakteur der B.Z.

Bis in den Abend der Preisverleihung dauerte das Online- und SMS-Voting für den Publikumspreis. Zur Wahl standen drei Berliner Bühnen, die das Genre des Volkstheaters neu erfunden haben. Die B.Z.-Leser wählten das „Prime Time Theater“ mit 52 Prozent der Stimmen zum Gewinner. Es überzeugte sie mit der bundesweit ersten Theatersoap, für die sogar ein neues Genre erfunden wurde. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Kabarettist Dieter Hallervorden, auf Platz zwei und drei des Votings kamen der „Heimathafen“ und das „Ballhaus Naunynstraße“.

Autor und Journalist Hellmuth Karasek überreichte Marcel Reich-Ranicki den begehrten B.Z.-Bären für dessen Lebenswerk. In seiner Laudatio würdigte er Deutschlands wohl bekanntesten Literaturkritiker und erklärte, dass er in Berlin die Auszeichnung mehr verdiene als jeder anderen Stadt.

Ausgezeichnet wurde auch die Schauspielerin Senta Berger, die sich seit Jahren für den Deutschen Film engagiert. Sie freute sich insbesondere in Berlin den B.Z.-Kulturpreis zu erhalten, denn in der Hauptstadt habe sie im Alter von 19 Jahren das Handwerk ihres zukünftigen Berufes, der Schauspielerei, erlernt. Für den Berliner Club „Berghain“ nahmen Sven Marquardt und Marcel Dettmann die Auszeichnung entgegen. „Wir verstehen den Preis als Würdigung der Berliner Clubszene“, erklärten sie dem Publikum.

Schriftsteller Wladimir Kaminer erhielt den B.Z.-Bären in der Kategorie „Literatur“. Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki überraschte als Laudator für Preisträger und Entertainer Frank Zander: „Dieser Mann ist ein Vorbild für menschliches und soziales Engagement. Und er hat etwas Besonderes herausgestellt: das Recht auf ein Fest, auf ein Weihnachtsfest“, so Woelki über Zander, der jedes Jahr ein großes Gänsebratenessen für Obdachlose in Berlin organisiert.

Ein künstlerisches Highlight des B.Z.-Kulturpreises war der Auftritt von Flötist Ian Anderson (Jethro Tull) als Ehrung für die Kammerakademie Potsdam, Preisträger in der Kategorie „Klassik“. Das Ensemble hatte im Sommer 2011 mehr als 40.000 Berliner am Wannsee verzaubert. Auch die Performance-Künstlerin Marina Abramovic, die die Kunstszene Berlins inspiriert und bereichert hat, freute sich über die künstlerische Darbietung des Staatsballetts Berlin, das für sie das Pas-de-deux „Transparente“ tanzte.

Ein weiterer B.Z.-Bär ging an Schlagermusiker Roland Kaiser. Zunächst spielte die Mariachi-Ensemble „Sol Latino“ ein Medley seiner Erfolgstitel, anschließend griff der Sänger selbst zum Mikrofon und bedankte sich mit einem Lied.

Bei der diesjährigen Preisverleihung waren zudem zahlreiche Prominente wie Nadeshda Brennicke, Dieter Hallervorden, Cherno Jobatey, Guido Maria Kretschmer, Christian Lindner, Desirée Nick, Ferdinand von Schirach, Katharina Wagner und Klaus Wowereit zu Gast. Durch das Programm führte Schauspielerin und Sängerin Meret Becker.

Über den B.Z.-Kulturpreis

Seit 1992 vergibt Berlins größte Zeitung jährlich den B.Z.-Kulturpreis. Ausgezeichnet werden deutsche und internationale Persönlichkeiten, die mit ihren herausragenden Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in der Hauptstadt beigetragen haben. Preisträger der vergangenen Jahre sind u. a. Georg Baselitz, The BossHoss, Christo und Jeanne-Claude, Paul van Dyk, Sir Norman Foster, Nina Hagen, Udo Jürgens, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Jonathan Meese, Max Raabe und Nora Tschirner.

Durch den Abend führt Schauspielerin und Sängerin Meret Becker. Die Regisseure der Preisverleihung sind Jürgen Nass und Roland Welke vom Friedrichstadtpalast. Die Gesamtleitung verantworten B.Z.-Kulturchef Hans-Werner Marquardt und Klaus Mette-Endter als ausführender Produzent, das Orchester wird von Johannes Roloff dirigiert.
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