PM: Essen gegen den Welthunger / PETA bittet Düsseldorfer Landeskirchenamt um Unterstützung
Düsseldorf / Gerlingen, 5. Juli 2011 – Das Engagement des Düsseldorfer Landeskirchenamts gegen den Welthunger ist nicht effektiv genug, sagt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Die Hauptursache des Hungers würde nicht ausreichend bekämpft: nämlich, dass in der EU zu viel Fleisch konsumiert wird. So isst allein jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 88kg Fleisch. Doch die benötigten Futtermittel werden nicht in der EU produziert, sondern zum großen Teil aus Dritte-Welt-Ländern importiert. So ist die EU z.B. weltweit größter Importeur von Soja mit 41 Mio. Tonnen jährlich. Für diesen „Fleischhunger“ wird in Entwicklungsländern kommunales Land privatisiert und kleinbäuerliche Produzenten werden von ihrem Land vertrieben. Land, das die Menschen vor Ort dringend brauchen, um eigene Nahrung anzubauen. In ihrem Brief an Präses Nikolaus Schneider bietet PETA unter anderem kostenlose Großküchen-Rezepte für Kirchenevents an. Außerdem können alle Interessierten auf www.goveggie.de ein kostenloses „Veggie Starter Kit“ bestellen. Und auf www.peta2.de steht eine kostenlose „Vegan Starter App“ fürs iPhone und ein ebenfalls kostenloses „30 Tage Vegan-Probeabo“ zum Mitmachen bereit.
„Kein Kind müsste verhungern, wenn wir nur bereit wären, unsere Essgewohnheiten umzustellen“, appelliert Ernährungswissenschaftlerin Sabine Weick von PETA. Die Expertin weist darauf hin, dass die rein pflanzliche Lebensweise zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet. Denn Menschen, die sich vegan ernähren, haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, an Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes oder Allergien zu erkranken.
